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Cartagena

Posted by Oldfarmhouses SPAIN on Freitag, der 29. September 2017
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Geschichte

Im Jahre 227 v. Chr. wurde die Stadt Cartagena, unter dem Namen Quart Hadast von dem Karthager General Hasdrubal, auf Mastia, einem Siedlungsmittelpunkt, den wir aus dem Navigationsbericht »Ora Marítima« des Römers Rufus Festus Avienus, aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., kennen, gegründet. Die Stadt blieb bis zum Jahre 209 v. Chr. unter der Herrschaft Karthagos. Im Verlauf des II Punischen Krieges, wurde sie von dem Römer Publius Cornelius Scipio erobert.

Juego de monedas CarthaginesasDie Stadt erlebte ihre Blütezeit während des römischen Reiches ab Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. bis Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. Im Jahre 44 v. Chr. erhielt sie den Status einer Kolonie unter dem Namen Colonia Urbs Iulia Nova Carthago. Die Bedeutung der Stadt gründete sich, neben ihrem Reichtum an Bergwerken, auf ihre privilegierte Lage und ihre topografische Einmaligkeit, umgeben von Bergen und einer Lagune oder Inlandmeer im Norden (El Almarjal), die eine leichte Verteidigung ermöglichten.

Zeughaustor Mit dem Ende des römischen Reiches begann eine Zeit des Niedergangs, über die nicht viel erhalten geblieben ist. In dieser Zeit wurde die Stadt von den Vandalen heimgesucht und von den Westgoten besetzt, deren Herrschaft aber im Jahre 555 von den byzantinischen Truppen unter Justinian unterbrochen wurde, die die Stadt eroberten, und sie in die Hauptstadt der Provinz Spania verwandelten, die den südöstlichen Teil del Halbinsel, von Málaga bis Cartagena, einschloss. Im Jahre 621 wurde die Stadt wieder von den Westgoten zurückerobert und blieb dann unter deren Herrschaft, bis 734 die Araber einfielen.

Palacio Consistorial CartagenaDie Stadt Cartagena erlangte ihre alte Bedeutung im 18. Jahrhundert wieder, als sie 1728, nach Ernennung zur Hauptstadt des Mittelmeerdepartments und der Erbauung des Arsenals, der Burganlagen und Kasernen, die im Befestigungsplan der Stadt vorgesehen waren, eine starke Bau- und Handelstätigkeit entfachte, die große Menschenmassen anlockte. In kürzester Zeit wuchs die Stadt von 10.000 Einwohnern auf 50.000 Einwohner an. Nach einer neuen Krisenzeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, erlebte Cartagena in der zweiten Hälfte einen neuen Aufschwung dank der Wiederbelebung der Bergwerke, die die Industrie und die Wirtschaft ankurbelten. In dieser Epoche erhielt Cartagena, nach den Zerstörungen während der Kantonalrevolution 1873, ihre jetzige Physiognomie durch den Bau vieler öffentlicher und privater Gebäude, die die damals vorherrschenden eklektischen und Jugendstiltendenzen repräsentieren.

Refugios de la Guerra CivilEinen erneuten Einschnitt erfuhr die Stadt als sie Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts eine neue Bergbaukrise erlitt und so geschwächt die Zweite Republik und den Bürgerkrieg erleben musste, in welchem Cartagena eines der wichtigsten Bollwerke der republikanischen Regierung und die letzte Stadt Spaniens war, die sich den Truppen des General Franco ergab.

Panorámica del Puerto de CartagenaIn den 50er Jahren erlebte Cartagena einen neuen Aufschwung dank der Niederlassung verschiedensterIndustrien im Valle von Escombreras. Diese wirtschaftliche Lage hielt bis Anfang der 90er Jahre an. Nachdem die Industriekrise dieses Jahrhunderts überwunden war, begann Cartagena sich auf ihre Vergangenheit zu besinnen und mit einem ehrgeizigen Projekt ihr historisches, kulturelles und archäologisches Kulturerbe wiederzugewinnen und aufzuwerten.

Einführung in die Gastronomie Cartagena

Die cartagenische Küche basiert auf Meeresprodukten, sowohl Arten, die im Mittelmeer gefangen werden, als auch Vorkommnisse des Mar Menor. Fisch wie z.B. Goldbrasse, Zackenbarsch, Zahnbrassen oder Meeräsche, die auf verschieden Arten zubereitet werden: auf dem Holzkohlengrill gebraten, im Salzmantel oder gebraten. Das Hauptfischgericht der cartagenischen Küche und der Region ist zweifelsohne „CALDERO“.

Die Meeresprodukte werden mit einem vielseitigen Angebot an landwirtschaftlichen Erzeugnissen Cartagenas verbunden wie z.B. Erbsen – „pésoles“ in lokaler Sprache-, Tomaten, die ungekocht als Beilage zu dem zuvor beschriebenen Salzfisch verzehrt werden, Artischocken „alcaciles“ und Bohnen. Die Bohnen geben Anlass zu einem überaus wichtigem Gericht der cartagenischen Küche: „MICHIRONES“ (Bohneneintopf)

Die Fleischgerichte enthalten Kaninchen, eines der typischsten Produkte der lokalen Gastronomie. „ARROZ Y CONEJO“ (Reis mit Kaninchen) oder „CONEJO AL AJO CABAÑIL“ (Kaninchen mit Knoblauchkartoffeln) kann man in den Wirtshäusern und Restaurants unserer Gegend kosten. Gerichte, die mit Weinen begossen werden, die in den Feldern von Cartagena angebaut werden. Weis-, Rot-, und Roseweine aus Plan.

Nachtische: erwähnenswert sind die Melonen mit Feigen – „chumbo“‚, wie wir sie hier nennen, „ARROPE“ (Mostsirup), „TOCINO DE CIELO“ (Eier- und Sirup-Pudding).

Man kann eine Reihe von typischen Getränken probieren wie z.B.: Asiático, welches aus Kaffee mit Kondensmilch und Kognak, einigen Tropfen Licor 43 und etwas Zimt besteht und in einem Kristallglas, das ausschließlich dafür hergestellt wird, serviert wird und Laguna, eine Mischung aus Anislikör und altem Wein zu gleichen Teilen ist, vervollständigen das köstliche und einzigartige Gastronomieangebot Cartagenas für Besucher.

Routen in der Nähe von Cartagena

Die Bucht von Cartagena

Dársena de Cartagena

Derzeit verfügt der Hafen Cartagena über zwei Becken, zum einen das Hafenbecken Escombreras als Standort verschiedener Industriebetriebe und andererseits das auf die Stadt selbst ausgerichtete Becken. Zwischen beiden erstreckt sich Cala Cortina, unser nächstliegender, mit allen erforderlichen Einrichtungen versehener Strand.
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La Manga del Mar Menor

Mar menor

Die Manga ist ein langgestreckter schmaler Sandstreifen, eine Art Inselriff,von 22 Kilometern Länge und einer Breite zwischen 90 und 900 Metern. So entstand die Küstenlagune des Mar Menor, das durch mehrere Durchgangskanäle, die sogenannten „golas“, mit dem Mittelmeer verbunden ist. Das Mar Menor erstreckt sich über 170 Quadratkilometer und misst 8 Meter an seiner tiefsten Stelle. Die Gewässer, deren Jahresdurchschnittstemperatur bei 18º liegt, sind äusserst sanft und ruhig und schaffen dank dieser Vorgaben einen aussergewöhnlichen Rahmen für das Betreiben von Wassersport aller Art. Die im Mar Menor liegenden Inseln Del Sujeto, Del Barón, Del Ciervo, Redondela und Perdiguera bilden ein wahres Naturschutzgebiet

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Der Westliche Teil

La Azohía

In Canteras, einem Ortsviertel, dessen Namen auf die hier befindlichen Steinbrüche zurückgeht, wurde der von den Einwohnern Cartagenas als «tabaire» bezeichnete Sandstein abgebaut. Die ersten Zeugnisse der Nutzung dieses Materials im Rahmen der örtlichen Bauarbeiten gehen auf die punische Epoche zurück, als die Stadtmauer mit diesem Gestein erbaut wurde. Während der Römerzeit sowie im 17. und 18. Jahrhundert war dieses Baumaterial sehr gefragt, während zu Beginn des 20.

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